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Sehenswertes in der Gemeinde Triebischtal |
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Altes Kalkbergwerk Miltitz
Im Juli 2000 eröffnete die Gemeinde Triebischtal das "Alte Kalkbergwerk" als Besucher- bergwerk neu und stellte es erstmals der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Besucherbergwerk "Altes Kalkbergwerk Miltitz" führt seine Besucher durch die Geschichte des Kalkstein- Bergbaus des 19. und 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist der Adolf-von-Heynitz-Stolln Zeugnis des traditionellen Erzbergbaus. Besucher werden aber auch mit der düsteren Geschichte des "Alten Kalkbergwerkes" in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges konfrontiert, als die Organisation Todt versucht hat, im Bergwerksinneren eine Benzinfabrik zu errichten und dabei Menschen durch Hunger und Arbeit zu Tode quälte. Das Alte Kalkbergwerk bietet eine phantastische Kulisse, die Akkustik ist überwältigend. Im Heynitz-Stolln erwartet Sie die kleinste Tropfsteinhöhle der Welt.
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Führungen nur nach Vereinbarung
Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain GmbH
Talstr. 2
01665 Miltitz
Telefon: 035244-4710
 Rothschönberger Stolln
Der Rothschönberger Stolln, eine der bedeutendsten Leistungen des Freiberger- und des Weltbergbaues, wurde in den Jahren 1844 bis 1877 angelegt. Noch heute sorgt der Rothschönberger Stolln für die Entwässerung der noch bestehenden Gruben im Freiberger Revier.
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Führungen nur nach Vereinbarung
Verein IV. Lichtloch des Rothschönberger Stolln e.V.
Badstraße 1
09629 Reinsberg/Sachsen
Telefon: 03732-46015
 Schloss Rothschönberg
Als unregelmäßige Vierseitenanlage mit Bauteilen der Spätgotik und der Renaissance bildet das Schloss in Verbindung mit dem vorgelagerten Garten, der Lindenallee mit Pavillon und dem Schlosspark eine sehr reizvolle Anlage, die erhalten, saniert und weiteren Nutzern zugänglich gemacht werden sollte. Leider steht das Schloss heute weitgehend leer. Der Heimatverein Rothschönberg ist zusammen mit der Gemeinde bemüht, Teile des noch gut erhaltenen Ensembles wieder nutzbar zu machen.
 Schloss Taubenheim
Zwischen 1821 und 1906 bewohnen verschiedene Besitzer das Schloss und noch vor Beginn des ersten Weltkrieges erfolgt ein erneuter Umbau unter Jugendstileinfluss. Deutliche Spuren dieses Umbaus sind im großen Raum des ersten Obergeschosses an einer bemalten Kassettendecke und einem Meißner Kachelofen sowie im Turmzimmer im zweiten Obergeschoss zu erkennen. Zunächst Kinderheim, dann Kur- und Pflegeheim ist es jetzt wieder privatisiert soll aber weiter als Pflege- und Therapieeinrichtung genutzt werden.
 Garsebacher Schweiz
In weit zurückliegender Zeit wurden malerische Felsgebilde oft als „Schweiz“ bezeichnet. Die weltweit Kleinste befindet sich um Garsebach. Die „Garsebacher Schweiz“ ist nicht nur malerisch, sie ist auch ein geologisches Naturdenkmal: Das Gestein, aus dem die sogenannten Klippen hoch über dem Tal der Triebisch bestehen, ist „Pechstein“. Pechstein eine seltene, nahezu schwarze Form des Obsidian. Das Garsebacher Vorkommen ist das größte Pechsteinvorkommen Mitteleuropas.
 Kirche Miltitz
Ein Sandsteinaltar des Meißner Bildhauers Melchior Kuntze von 1662 mir Darstellungen des Abendmahls, der Kreuzigung und der Himmelfahrt Jesu machen die Kirche besonders Sehenswert. Außerdem können eine barocke hölzerne Taufe von 1740 sowie einige alte Grabsteine besichtigt werden. Die Grabsteine befinden sich sowohl in, als auch außerhalb der Kirche. Direkt neben der Kirche lädt der nördlichste Esskastanienpark Europas zum Verweilen ein.
 Kirche Tanneberg
Die Tanneberger Kirche versteckt sich hinter dem mächtigen Dach des Ritterguts und hohen Bäumen am Nordrand des Dorfes. Mit viel Einsatz hat die kleine Kirchgemeinde in den letzten Jahren ihr Gotteshaus vor dem Verfall gerettet. Schlicht und freundlich lädt es wieder ein zum Gottesdienst oder einem Besuch zwischendurch. Man merkt dieser Kirche an, dass sich hier immer wieder Menschen gefunden haben, die zuerst ihr Herz geöffnet und dann ihre Möglichkeiten eingesetzt haben. Die bunten Altarfenster tragen Stifterinschriften, ebenso der Taufstein. Das Altargemälde ist ein Geschenk eines Künstlers.
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 Kirche Taubenheim
In dem schön geformten Dachreiter schlägt noch heute die alte mechanische Turmuhr aus der Zeit vor 1787. Die Dorfkirche beinhaltet mehr Kunst und Sehenswertes als mancher glauben mag. Die Datierung des jetzigen Kirchbaues fängt im 13. Jahrhundert mit einem Kämpferstein im Rundbogen an. Das Zellen- oder Netzgewölbe des Altarraumes wurde um 1515 erbaut. Der Taufstein, die Kanzel und der Altar sind von Hans Köhler dem Älteren aus Meißen mit großer Kunstfertigkeit um 1600 in Sandstein gearbeitet worden. Alle Sandsteinreliefs sind farbig gefasst und die Kassettendecke aus der Zeit um 1650 zeigt gestalten des Alten und Neuen Testamentes sowie Engel und Ornamente.
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 Kirche Burkhardswalde
In ihrer 800-jährigen Geschichte gibt uns die Kirche Burkhardswalde bis heute Rätsel auf. Si ist z.B. noch immer die Funktion des Wendeltreppenturmes in der Nordostdecke der Kirche ungeklärt. Unklar ist auch, wer alles an der noch heute sichtbaren Kette des Dorprangers gestanden hat. Besuch der Kirchen bitte über die Pfarrämter anmelden. Ev. – Luth. Kirchgemeinde Krögis, Miltitz-Heynitz, Burkhardswalde-Tanneberg, und Taubenheim
OT Burkhardswalde, Markt 1 , 01665 Triebischtal
Tel.: 035245/70250
 Kirche Rothschönberg
Der Altar der Kirche dem 1622 verstorbenen Hans Dietrich von Schönberg zum Gedächtnis gestiftet. Besucher können außerdem mehrere künstlerisch wertvolle Grabdenkmäler von weiteren Familienmitgliedern betrachten. Als die Kirche wegen Baufälligkeit 1828 abgerissen wurde, entstand die am 2. Advent des Folgejahres eingeweihte heutige Kirche im klassizistischen Stil. Dabei wurde ein neuer Taufstein angeschafft. Im Innenhof des Schlosses Rothschönberg kann jedoch der alte Taufstein noch besichtigt werden. Aus dem Jahr 1883 stammen der höhere Kirchturm sowie die drei Glocken. 1907 wurde die Kirche vollständig erneuert und eine neue Orgel angeschafft. In den Jahren 1977 bis 1999 trugen eine Teilrenovierung und Notfestigung des Renaissancealtars maßgeblich zur Werterhaltung zur Kirche bei.
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KULTURGESCHICHTE |
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Zahlreiche Kuklturdenkmäler sind lebendige Zeugen vergangener Zeiten.
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ENTDECKEN |
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