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Sehenswertes in der Gemeinde Stauchitz |
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 Der Schlosspark Seerhausen
Die erste Anlage des Schloßparkes erfolgte 1695 nach holländischen Vorbildern. Nach 1744 wurde er im französischen Gartenstil umgestaltet und schließlich im 19. Jahrhundert im Sinne der Romantik verändert, wie Pläne im Staatsarchiv Dresden ersehen lassen. Einige Sandsteinplastiken (Saturnstatue und Hermen) blieben erhalten und befinden sich in Dresdner Museen. Der Park weißt im wesentlichen noch seine ursprüngliche Anlage und seinen alten Baumbestand auf. Seit 1955 bemüht sich die Gemeinde um die Wiederherstellung des Naherholungsgebietes für die Riesaer Gegend und 1980 wurde die“ Interessengemeinschaft Park“ gegründet, welche sich intensiv um die Gestaltung des Parks bemüht. Das Schloß selbst wurde 1945 von der damaligen Behörde gesprengt In ihm hatte sich Anfangs eine Kapelle befunden, die man 1677 durch den Neubau an der Dorfstraße ersetzte.
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 Mönchsäule und Verfassungsstein in Ragewitz
Am Jahnatalwanderweg steht die Mönchsäule. 1520 wurde die Mönchssäule für die Begründer des heute ältesten Parks in Sachsen aufgestellt. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Verfasungsstein. Seine jetzt schwer lesbare Inschrift hält die Erinnerung daran fest, daß das Land Sachsen am 4. September 1831 eine Verfassung erhielt und damit die konstitutionelle Monarchie an die Stelle des absolutistischen Königreiches trat.
 Der Huthübel
Weithin sichtbar liegt südöstlich von Steudten eine Anhöhe, auf der sich eine hügelartige, fast 2 m hohe Erdanschüttung erhebt. Auf dem höchsten Punkt des Hügels steht ein 1,7 m hoher, säulenartiger Stein aus Quarzporphyr, der als Menhir (aufgerichteter Stein) bzw. Monolith (einzelner Stein) einer der östlichsten Ausläufer der sog. Megalithik (große Steine) wäre. Typische Vertreter dieses Phänomens, das in Westeuropa seinen Ursprung hat und dort bis in das 5. Jt. v. Chr. zurückreicht, sind Steinreihen, Dolmen oder Ganggräber.
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Kirche zu Staucha
Die St. Johanneskirche zählt zu den schönsten und größten Kirchen Sachsens mit Winterkirche. Auf dem Berg erhebt sich die weithin sichtbare Kirche mit dem in 4 Stockwerken gegliederten 55 m hohen Turm. Zwei kleinere Türme flankieren das im nostalgischen Stil aufgeführte Bauwerk, das 1861 bis 1863 nach Plänen von Carl Friedrich Arnold an der Stelle einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden kleineren Kirche entstand. Die drei Bronzeglocken wurden im 14. bzw. 16. Jahrhundert in Freiberg gegossen.
 Rittergut Staucha
Die Gebäude des späteren Rittergutes Staucha hatten 1539 dem Kloster in Döbeln als Vorwerk gedient. Zu dem barocken Herrenhaus von 1753 führt eine Doppelfreitreppe empor. Über dem Portal befindet sich unter einer Verdachung ein in Sandstein gemeißeltes Ehewappen von 1735. Das Herrenhaus beherbergt heute die Gemiende und in den übrigen Gebäuden der geschlossen erhaltenen Anlage sind eine Markthalle und Wohnungen untergebracht.
 Kirche zu Bloßwitz
Die im 15. Jahrhundert erbaute Kirche erhielt ihre jetzige Gestalt in den Jahren 1697 bis 1699. Unter den Kirchhof muß ein frühgeschichtlicher Ringwall vermutet werden, für den allerdings noch die bestimmenden Funde fehlen. Im Ortsbild von Bloßwitz fällt das Gebäude am Kirchplatz, nahe dem Friedhof durch sein traufseitiges Fachwerkobergeschoß auf. Es handelt sich um das Schulhaus von 1802, das als Kindergarten genutzt wurde und sich heute in Privatbesitz befindet.
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Zahlreiche Kuklturdenkmäler sind lebendige Zeugen vergangener Zeiten.
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