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500 Jahre Lommatzscher Pflege" Ein Familienfest – Erzählungen zur Geschichte einer Landschaft

„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist eine Geschichte von – Menschen…“

Das fromme Leben, beichten, heiraten, Felder bestellen, handeln mit Geld was man nicht besitzt, vom Geben und Nehmen, erzählt die frisch erschienene Publikation „500 Jahre Lommatzscher Pflege“ Ein Familienfest – Erzählungen zur Geschichte einer Landschaft.

Der Autor Thomas Gerlach nimmt den Leser mit auf einen Streifzug in die Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Auf Grundlage der aktuellen Forschungen, aber mit erfundenen Persönlichkeiten als literarische Erzählung werden Geschichten um die 500-jährige urkundliche Ersterwähnung der Lommatzscher Pflege vom 01. September 1517 erzählt. Mit Zeichnungen aus der Lommatzscher Pflege erhält die 50-seitige Publikation einen unverwechselbaren Charakter.

Der Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. ist im Besitz von wenigen Restexemplaren.

Unter folgendem Link auf Qucosa, dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver, können Sie die Publikation lesen und herunterladen.

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-160481

Publikation

GEDICHT 500 JAHRE LOMMATZSCHER PFLEGE

  

Im mittelsächsischen Lösshügelland
ist eine Region mit Agrartradition bekannt.
Mit eigenem Namen seit 500 Jahren
kann man darüber vieles erfahren.
Der Lohn dafür waren saftiges Grün.
wogende Halme, prächtiges Blüh´n,
reiche Ernten und volle Scheunen,
schmackhafte Früchte von den Bäumen.
Die Gebiete zwischen Riesa und Döbeln, Nossen und Meißen
linkselbisch „Lommatzscher Pflege“ heißen.
Wenn man diese Gegend befährt,
ist vieles reizvoll, schön und sehenswert.
Man kann wandern über Wege und Stege
durch die wunderschöne „Lommatzscher Pflege“.
Radwandern, Camping, Wassersport und Reiten –
all das ist möglich; es gibt Sehenswürdigkeiten.
Seit vielen Generationen weiß man schon:
Die „Lommatzscher Pflege“ ist eine Agrarregion.
Auf dem fruchtbaren Löss in Mittelsachsen
kann vieles gut gedeihen und wachsen.
Von weit her grüßen drei Türme schon;
das ist Lommatzsch – das Zentrum der Region.
Die Wenzelskirche ist ein Wahrzeichen der Stadt,
aber manch anderes sie noch zu bieten hat.
Die Bodengrundlage schuf die Natur.
Aber nötig war menschliche Kultur,
um aus den Böden Reichtum zu mehren
und gute Ernten zu verzehren.
Ob in Ostrau, Stauchitz, Leuben, oder Zschaitz –
überall hat manches seinen besonderen Reiz.
Auch in Hirschstein, Klipphausen und Zehren
konnte man weiter Schönes vermehren.
Durch viele archäologische Funde
dringt noch heute zu uns die Kunde:
Schon vor über 5000 Jahren
gab es hier siedelnde Vorfahren.
In Käbschütztal und anderen Orten
ist vieles schöner geworden.
Im Schloss Schleinitz, in Auterwitz oder im Elbepark Hebelei
sind Erwachsende und Kinder mit Spaß dabei.
Mit viel Liebe, Mühe und Fleiß,
durch harte Arbeit gebadet in Schweiß
schuf seit langen manche Menschenhand
zum Wohle für das Lommatzscher Land.
Auch in Zukunft die nötige Hege
und alles Gute der „Lommatzscher Pflege“!
Einheimische sind mit ihr eng verbunden.
Gäste mögen hier erleben herrliche Stunden.
Autor

Volker Bromme

Ortschronist von Zschaitz-Ottewig