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Radeln & Wandern

Die Rad- und Wanderwege der Lommatzscher Pflege wurden so konzipiert und verwirklicht, dass sie über Gemeinde-, Landkreis- und Regierungsgrenzen in allen Richtungen den Anschluss an die überregionalen Wegenetze ermöglichen. Die Hauptwege durchziehen die Lommatzscher Pflege. Die Nebenwege ermöglichen jeden Erlebniswunsch und Schwierigkeitsgrad, gleich ob es ausgedehnte Radwanderungen oder Wanderungen zu Fuß sind.

Radwege

Elberadweg

Der wohl bekannteste Weg ist der Elberadweg, der links und rechts der Elbe entlang führt. Er verbindet Schöna an der deutsch-tschechischen Grenze mit Hamburg.

Im Osten der Lommatzscher Pflege führt dieser Weg von Dresden über die Porzellanstadt Meißen kommend in die Sportstadt Riesa. Vom Elberadweg aus eröffnen sich vielerelei Möglichkeiten einen Abstecher in die umliegenden Orte sowohl links als auch rechts der Elbe zu unternehmen. Denn durch die zwei Elbfähren in Gauernitz und Niederlommatzsch-Diesbar-Seußlitz ist ein Übersetzen über die Elbe möglich.

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden. Ausführliche Informationen zum gesamten Elberadweg finden Sie auf www.elberadweg.de.

Lommatzscher Rundweg - Durch die Kornkammer Sachsens

Strecke: Lommatzsch - Paltzschen - Dörschnitz - Pahrenz - Kobeln - Böhla - Bahra - Neuhirschstein - Zehren - Schieritz - Piskowitz - Prositz - Wachtnitz - Daubnitz - Zöthain - Lommatzsch

Entdeckungen an der Strecke

  • Lommatzsch: Markt, Wenzelskirche, Stadtmuseum, Schaubergkeller
  • Pahrenz: Turmholländerwindmühle
  • Hirschsteiner Schloss
  • Diera-Zehren: Elbepark mit Hebelei, Michaeliskirche und Rüstzeitheim
  • Schieritz: Schlossmühle und Schloss
  • Prositz: Germanisches Gräberfeld
  • Zöthain: Doppelbrücke

 

Dauer: ca. 2:30h
Länge: ca. 30 km
Schwierigkeit: leicht

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Bergwerksweg

Wie der Name schon sagt können Sie hier auf den Spuren des Bergbaus in der Lommatzscher Pflege wandeln. Bereits seit 200 Jahren wird in der Region Bergbau betrieben. Der Bergwerksweg verbindet einige Zeugnisse des Ton- und Kaolinabbaus, wobei sich reizvolle Ausblicke auf die Lommatzscher Pflege und seine abgelegenen Kleinstgemeinden und Gehöfte bieten.

Startpunkt der Streckentour ist Zehren. Dort können Sie die Kaolinwäsche und Reste der Talstation der ehemaligen Kaolinseilbahn vom Abbauort zur Wäsche erforschen. Der Weg führt weiter steil nach Seilitz (Kaolinabbau). Rechter Hand kommen Sie an einigen frühgeschichtlichen Anlagen wie zum Beispiel dem sogenannten Dragonerberg vorbei.

Sie kommen weiter bis zur Hochfläche und über Pröda und Neumohlis zum Bergwerksmuseum in Mehren mt dem Glückauf-Schacht. Dieses steht auf dem Gelände eines Kaolin-Untertagebaus, welcher noch bis vor wenigen Jahren aktiv war.
Sie setzen Ihren Weg fort bis nach Löthain. Dort befindet sich die ehemalige Bahnstation der Schmalspurbahn. Die Schmalspurbahn transportierte Kaolin und Ton für die Meißner Keramikindustrie. In Löthain besteht Anschluss an andere Wege wie den Käbschütztalweg oder die Städteroute im Triebischtal.

Dauer: ca. 1h
Länge: ca. 10 km
Schwierigkeit: mittel
Besonderheiten: Themenradweg Bergbau

Meißner 8

Die Tour führt entlang der linkselbischen Täler und der Lommatzscher Pflege durch romantische Täler und weite Felder. Sie besteht aus einer nördlichen und einer südlichen Route. Zusammengesetzt ergeben sie die namensgebende 8.

Nördliche Route

Die Tour führt vom rechtselbischen Radweg am Parkplatz zwischen Altstadt- und Eisenbahnbrücke über die Eisenbahnbrücke ins Buschbad und im Tal der Triebisch bis nach Semmelsberg/ Robschütz. Dabei geht es vorbei an der Garsebacher Schweiz mit den Pechsteinklippen und den einstigen zahlreichen Mühlen. Bevor in Robschütz die Bahnlinie Meißen- Nossen unterquert wird, geht der Blick zurück zum ehemaligen Bahnviadukt der Schmalspurbahn Lommatzsch- Meißen, nur die Brückenpfeiler erinnern daran.
Nun beginnt der Anstieg auf dem einstigen Gleisbett der Schmalspurbahn, der jetzigen asphaltierten Fahrradstraße. Nach dem Unterqueren der B 101 ist die Höhe erreicht. Es folgt Löthain und das Bahnmuseum lädt zum Verweilen ein. Die Straße führt nach Görna, hier beginnt das wildromantische Käbschütztal auf dem ehemaligen Gleisbett der Schmalspurbahn mit den Haltepunkten Mauna, Leutewitz und Käbschütz. Es geht weiter nach Mettelwitz und Mertitz. Hier erfolgt die Weiterfahrt auf dem Elbe- Mulde- Weg im Tal des Ketzerbaches über Zöthain, Wachtnitz, Prositz, Piskowitz und Schieritz zum Elberadweg nach Zehren. Auf dem linkselbischen Radweg erfolgt die Weiterfahrt nach Meißen zur Elbtalbrücke. Mit einem Wechsel der Elbseite wird nach 35 km der Parkplatz wieder erreicht.

Dauer: ca. 3:00 h
Länge: ca. 35 km
Schwierigkeit: mittel

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Südliche Route

Die Tour führt vom rechtselbischen Radweg am Parkplatz zwischen Eisenbahn- und Altstadtbrücke über die Eisenbahnbrücke ins Buschbad und im Tal der Triebisch bis nach Robschütz/ Semmelsberg. Im Tal der Kleinen Triebisch, einst nutzten zehn Mühlen ihre Wasserkraft, vorbei an der Preisker- und Helmmühle führt die Radroute größtenteils auf der Trasse der ehemaligen Kleinbahn über Taubenheim nach Sora. Nach Klipphausen mit Schloss- und Lehmannmühle das Saubachtal mit der Neudeckmühle, der gastronomischen Einrichtung. Das romantische Prinzbachtal bringt uns bergabfahrend über Constappel nach Gauernitz an die Elbe. Auf dem Elberadweg vorbei am Schloss Gauernitz und dem Rehbocktal mit Rehbockschänke wird Meißen mit dem Siebeneichener Park, dem Tierpark und der Eisenbahnbrücke nach gefahrenen 36 km wieder erreicht. Eine Nebenroute über 7.3 km besteht zwischen Elberadweg Scharfenberg- Reppina über Naustadt, Riemsdorf nach Kobitzsch zur Hauptroute.

Text der Routenbeschreibung: Hans-Jochen Gramann (Kreisradwegewart)

Dauer: ca. 3:00 h
Länge: ca. 36 km
Schwierigkeit: mittel

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Kirchenradweg - Offene Kirchen - mit Menschen unterwegs

Strecke:

Diesbar-Seußlitz - Skassa - Wildenhain - Walda - Zabeltitz - Koselitz - Frauenhain - Tiefenau - Zeithain - Jacobsthal - Kreinitz - Lorenzkirch - Strehla - Zaußwitz - Terpitz - Oschatz - Schmorkau - Borna - Canitz - Pausitz - Jahnishausen - Böhlen - Prausitz - Pahrenz - Dörschnitz - Lommatzsch - Niederlommatzsch
 

23 Kirchen am Radweg

Offene Kirchen am Radweg: St. Wenzelskirche in Lommatzsch, George-Bähr-Kirche in Diesbar-Seußlitz, Ev.-Luth. Kirche in Wildenhain, St. Georgen-Kirche in Zabeltitz, Ev.-Luth. Kirche in Frauenhain, Ev.-Luth. Kirche in Koselitz, Ev.-Luth. Kirche St. Katharina in Kreinitz, St. Aegidienkirche Oschatz, Ev.-Luth. Kirche Borna, Ev.-Luth. Kirche Riesa-Gröba, Klosterkirche Riesa, Trinitatiskirche Riesa, St. Wenzelskirche in Lommatzsch

Weitere Kirchen zu entdecken: Ev.-Luth.Kirche mit altem Pfarrhaus in Skassa, Ev.-Luth. Kirche in Walda, Ev.-Luth. Kirche in Bauda,Ev.-Luth. Kirche in Görzig, Ev.-Luth. Ev.-Luth Kirche St. Laurentius in Lorenzkirch, Ev.-Luth.Kirche in Terpitz, Ev.-Luth. Kirche „Corporis Christi“ Strehla, Ev.-Luth. Klosterkirche in Oschatz, Ev.-Luth. Kirche Schmorkau, SchlosskircheJahnishausen

Dauer: ca. 7:15 h
Länge: ca. 105.9 km
Schwierigkeit: mittel

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Weitere Informationen finden Sie im Faltblatt zum Download oder auf der Projektwebsite: sachsen.thetris.eu

Hirschsteiner Mühlenradweg

Der Weg beginnt in Stauchitz, wo man die Reste der Burg Gana besichtigen kann. Von da an folgt man dem Verlauf der alten Poststrasse bis nach Mehltheuer.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Mehltheuer gehören die Kirche von 1747 mit ihrer kulturhistorisch wertvollen Innenausstattung, ein Massengrab und Denkmal der letzten Kriegstage 1945 rechts vom Kirchhofeingang, ein Schlußstein mit den Buchstaben OGN und einem springenden Roß (1830) am Grundstück Lindenstraße 3 aber auch eine dreitorige Kumthalle am Pferdestall eines Dreiseiten- gehöftes aus dem 19. Jahrhundert.
Jetzt geht es weiter bis Pahrenz, wo die Turmholländer-Windmühle besichtigt werden kann. Die Mühle ist ein technisches Denkmal. Sie steht auf dem 141,5 m hohen Windmühlenberg am Westausgang des Ortes Pahrenz und wurde in ihrer jetzigen Gestalt 1889 erbaut.
Der Weg führt weiter nach Prausitz und Heyda. Die Kirche zu Prausitz, mit der überlebensgroßen Heilandsfigur, geschnitzt nach dem Vorbild Bertel Thonwaldsens, steht unter Denkmalschutz. Ebenso sehenswert ist die 1901/02 errichtete Kirche mit ihrer Innenausstattung in Heyda.
Von Heyda geht es nun auf den letzten Streckenabschnitt des Mühlenweges. Es geht weiter nach Osten, immer Richtung Elbe, bis nach Schänitz. Dort finden Sie die steinerne Holländerwindmühle. Diese wurde erst in den letzten Jahren rekonstruiert. Die 18 m im Durchmesser betragenden Flügel wurden nicht mit ersetzt. Etwas südlich von Schänitz an der Elbe entlang finden Sie das kleine Dorf Boritz. Die Familie Loose hat dort ein kleines privates Landwirtschaftsmuseum zusammengetragen, in dem alte Arbeitsgeräte und Technik die Entwicklung der Landwirtschaft verdeutlichen. Das Museum kann nach vorheriger Vereinbarung besichtigt werden. Weiterhin interessant sind ein spätmittelalterliches Steinkreuz an der Straße von Boritz nach Riesa, das vor 1540 errichtet wurde und ein Stein mit Entfernungsangaben.
Der Hirschsteiner Mühlenweg ist ausgeschildert, begeh- und befahrbar und bietet Anschluss an den Jahnatalweg und an den Elberadweg.

Dauer: ca. 1,5h
Länge: ca. 15 km
Schwierigkeit: mittel
Besonderheiten: Themenradweg Holländerwindmühlen

Obstblütenweg

Streckenbeschreibung:

Der Obstblütenweg ist die kürzeste Verbindung von Lommatzsch zum Elberadweg in Niederlommatzsch. Vom Lommatzscher Markt führt die Radroute auf der Meißner Straße in Richtung Zehren zum Ortsausgang. Hier wird links entsprechend der Radwegweisung abgebogen. Die Ochsenstraße, eine historische Straße, ist erreicht. Leider ist die Wegequalität über 2.5 km sehr schlecht und es ist zu hoffen, dass diese wassergebundene Decke mit vielen Schotterflächen und Vertiefungen baldigst saniert wird. Diese Ochsenstraße führt durch die weite Landschaft der Lommatzscher Pflege bis nach Wölkisch. Hier wird die Bundesstraße 6 überquert und auf der Straße zur Alten Schmiede nach Oberlommatzsch gefahren. Der Ort wird durchquert in Richtung Naundorf. Vor Erreichen des Ortes wird am Stausee links auf den Wanderweg eingebogen. Bald wird die asphaltierte  Straße und Niederlommatzsch  angefahren. Steil bergab geht es rechts hinunter zum Elberadweg. Dieser wird an dem Landgasthof Elbklause mit der Unterkunft Radhaus und der Fähre erreicht.   

Anforderungen:

Von Lommatzsch aus wird bis zum Ortsausgang und dem Auffahren auf die Ochsenstraße 900 m auf der Staatsstraße gefahren. Die folgende Ochsenstraße ist 1.8 km bis zum Abzweig Löbschütz/ Paltzschen asphaltiert. Die weiteren 2.5 km müssen im leicht welligen Gelände auf einem teilweise schwer zu befahrenden wassergebundenen Weg, teils Schotterstrecken, zurückgelegt werden. In Wölkisch wird unter besonderer Aufmerksamkeit die Bundesstraße 6 überquert.

Die Weiterfahrt erfolgt über Oberlommatzsch auf asphaltierter Nebenstraße. Vor Naundorf wird auf einen wassergebundenen Weg eingebogen und anschließend auf die Kreisstraße aufgefahren.  In Niederlommatzsch geht es 140 m steil bergab zum Elberadweg.

Besonderheiten:

Die Radroute ist mit Radwegweisern in beiden Richtungen durchgängig ausge-schildert. Auf Sehenswürdigkeiten wird aufmerksam gemacht. Es existieren Rich-tungs- und Entfernungsangaben, Orientierungstafeln informieren.

Text: Hans-Jochen Gramann (Kreisradwegewart)

Dauer: ca. 1h
Länge: 9,9 km
Schwierigkeit: leicht

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Jahnatalradroute

Startpunkt der Fahrt ist Riesa. Es führt über Mergendorf nach Oelsitz, später über Kalbitz nach Seerhausen. Dort lädt der wunderschöne Schlosspark zum Verweilen ein. Ein Schmiedemuseum zeigt traditionelles Handwerk wie vor 100 Jahren.

Der Weg führt weiter nach Ragewitz, vorbei an der Mönchsäule und dem Verfassungsstein. Dieser wurde als Erinnerung an die Verfassungseinführung im Königreich Sachsen am 4. September 1831 errichtet. In Grubnitz, einem sehr beliebten Naherholungsgebiet, gibt es eine Gaststätte und eine Gondelstation.
Weiter geht es nach Stauchitz, dem Zentrum im mittleren Jahnatal. Ganz in der Nähe befindet sich das Herrenhaus Staucha. Von Stauchitz geht es über Hof, Binnewitz, Jahna, Pulsitz, Ostrau, Münchhof, Trebanitz, Goselitz nach Zschaitz. Vorbei am Zschaitzer Burgberg geht es weiter nach Baderitz zum Stausee. An diesem befindet sich ein Zeltplatz. Das Wasser ist zum Baden, Rudern und Segeln freigegeben. Direkt in der Nähe befindet sich der Reiterhof Beutig, welches kleine und große Pferdefreunde herzlich einlädt.
Der Jahnatalwanderweg ist ausgeschildert, begeh- und befahrbar und führt zum Elbe-Mulde-Weg.

Dauer: ca. 2,5h
Länge: ca. 25 km
Schwierigkeit: mittel
Besonderheiten: Weg entlang der Jahna

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Elbe-Mulde-Weg

Dieser Weg beginnt in Niederstriegis. Sehenswert dort sind auf jeden Fall die Kirche Niederstriegis aus dem Jahr 1849 (der Taufstein stammt aus dem Jahr 1588 und der Flügelaltar ist von 1513) sowie die in der Nähe gelegene Burgruine Kempe.
Von Niederstriegis aus führt der Weg über Haßlau, Ossig, Juchhöh und Präbschütz nach Mochau. In Mochau ist die Sommerkirche bzw. die Ruine der Sommerkirche immer einen kurzen Abstecher wert.
Von Mochau geht es dann nach Baderitz. In herrlicher Lage direkt am Stausee Baderitz liegt der Campingplatz. Im Stausee können Sie entspannt Schwimmen oder Bootfahren. Die nahegelegene Gaststätte bietet Platz für eine kurze Rast.
Über Baderitz geht es nach Auterwitz. Dort befindetn sich das Umweltzentrum "Ökohof Auterwitz". Das Angebot reicht vom Spinnabend, dem Hexenkräuterplausch, dem lebendigen Museum, dem Puppentheater, dem Bauernhof für Kinder bis hin zu Seminaren für Natur- und Artenschutz oder Lehmbau und den Projektbausteinen für Familien, Kindergärten und Schulen.

Über Schweimnitz, Meila, Beicha, Nelkanitz und Lossen geht es nach Schleinitz. Das wunderschöne Schloss in Schleinitz wird heute als Hotel genutzt. In der Schlosskapelle werden regelmäßig Trauungen vollzogen. Der ehemalige Getreidespeicher dient heute als Museum. Im neu gestalteten Handwerkerhof befinden sich im Fachwerkhaus die Holzwerkstatt sowie die Schmiede, welche zum Besuch einladen. Das ehemalige Gerichtsgebäude wurde nach historischem Vorbild saniert. Es beherbergt die Ausstellung zur Geschichte des Schlosses und ist Kassen- und Informationsbereich des Museum.

Später geht es dann über Perba nach Leuben,wo man die historische Marienkirche betrachten kann. Danach geht es über Wahnitz und Mertitz nach Zöthain bis zum slawischen Wall. Es geht weiter über Wachnitz und Prositz nach Piskowitz und Schieritz. Das Schloß Schieritz erhebt sich etwa 40 m über dem Ketzerbachtal und war der Ursprung des Ortes Schieritz. Erbaut wurde das Schloß unter dem damaligen Besitzer Hannß von Schleinitz zwischen 1556 und 1601.

Über Zehren geht es weiter zum Ziel des Weges: dem Elbepark Hebelei. Angelegt nach den Grundsätzen der sächsischen Gartengestaltung beherbergt der Park inmitten von viel Grün, heimischen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen zirka 100 Tiere. Ein großzügig angelegter Spielplatz und ein Streichelgehege finden vor allem bei den Kindern große Resonanz.

Der Mulden- Elbeweg beginnt im Jägerhaus/ Niederstriegis am Muldentalradweg. Er bietet Anschlüsse nach Diesbar-Seußlitz sowie an den Elberadweg in Diesbar-Seußlitz.

Dauer: ca. 4h
Länge: ca. 40 km
Schwierigkeit: mittel

 

Landweg zur alten Poststraße

Dieser Weg beginnt in Zöthain und führt von da nach Lommatzsch. Die Stadt Lommatzsch ist das Zentrum der Lommatzscher Pflege. Einige Gaststätten bieten leckere sächsische Küche. Für kulturelle Gemüter lohnt sich der Besuch im Heimatmuseum am Markt. Es ist im ältesten Haus der ganzen Stadt untergebracht. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wenzelskirche, das historische Rathaus und der "schiefe" Markt mit der Postmeilensäule.
Weiter geht es über Altlommatzsch und dem dortigen altzeitlichen Gräberfeld nach Barmenitz und Roitzsch. Bei Roitzsch gibt es zwei Stauseen von je etwa 7 ha, welche früher hauptsächlich der Bewässerung der Lommatzscher Pflege dienen. Der Obere ist ein Angelgewässer des DAV. Von da geht es weiter auf der alten Poststraße, über welche früher die Postkutschen gefahren sind. Ziel der Fahrt ist Stauchitz.

Der Landweg zur Poststraße ist noch nicht ausgeschildert, aber trotzdem befahrbar. Er bietet Anschluss an den Jahnatalwanderweg.

Dauer: ca. 1,5h
Länge: ca. 15 km
Schwierigkeit: mittel
Besonderheiten: entlang der alten Poststraße

Schleinitzer Rundweg

Streckenbeschreibung:

Die Tour führt vom Markt in Lommatzsch durch die Landschaft der Lommatzscher Pflege über Jessen, Pitschütz und Poititz nach Neckanitz. Hier das Haus Nr.5, ein Bürgerhaus und Museum für ländliches Brauchtum. Über Drei Linden wird die Fahrt zur Schleinitzhöhe, der historischen Triangulationssäule als geschütztes Kultur-denkmal, fortgesetzt. Bergab wird das Schlossensemble, eines der schönsten Sitze des sächsischen Landadels, erreicht. Schloss, Hotel, Restaurant, Herberge, Museum und Kapelle laden zum Verweilen ein. Nächste Station auf dem Elbe- Mulde- Weg ist Leuben mit Marienkirche und Volkspark.

Dem Ketzerbachtal folgend kommen entlang des Ketzerbaches Wahnitz und Mertitz mit der ehemaligen Gabelstelle der Schmalspurbahn. In Zöthain an der Doppelbrücke, dem Zusammenfluss von Käbschützer Bach und Ketzerbach und der Erinnerung an das einstige Sandfest, führt der einstige „Landweg zur Poststraße“ bergan  gemeinsam mit dem Lommatzscher Rundweg wieder zurück nach Lommatzsch.

Anforderungen:

Von Lommatzsch geht es entlang der Keppritz im flachen Gelände und auf Nebenstraßen bis Pitschütz. Hier beginnt ein gut zu befahrender Betonplattenweg, der in Poititz endet. Auf Nebenstraßen führt die Fahrt über Neckanitz und leicht bergan nach Drei Linden. Bis zur Querung der S 32 fährt man auf asphaltierten Nebenstraßen. Die Zufahrt zur Schleinitzhöhe und die folgende Abfahrt nach Schleinitz sind naturbelassen, teils auch asphaltiert. Von Schleinitz bis Zöthain geht die Fahrt auf Asphalt und ruhigen Nebenstraßen weiter. Von Zöthain hinauf zum Galgenberg kommt ein 800 m langer Anstieg.

Besonderheiten:

Diese Radtour ist in beiden Richtungen mit Radwegweisern ausgeschildert. Es erfolgen Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Zielortangaben mit Kilometernennungen. An besonderen Knotenpunkten informieren Hinweis- und Orientierungstafeln.

Text: Hans-Jochen Gramann (Kreisradwegewart)

Dauer: 1:45 h
Länge: 20,3 km
Schwierigkeit: leicht

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Ketzerbachtalweg

Streckenbeschreibung:

Diese Tour beginnt in Nossen an der Pöppelmannbrücke. An diesem Radknoten-punkt treffen die Sächsische Städteroute, der Mulderadweg und der Ketzerbachtalweg aufeinander.

Diese Route führt auf der Straße „Am Kronberg“ bergauf nach Ilkendorf. Von hier wird zur geschichtsträchtigen Radewitzer Höhe gefahren. Nach einem Rundblick geht es zurück nach Radewitz und über Saultitz nach Raußlitz in das Tal des Ketzerbaches. Weitere Orte sind Oberstößwitz, Pinnewitz und Ziegenhain. Im Ort die bemerkenswerte Wehrkirche mit dem roten Zifferblatt. In Graupzig die ehemalige Niedermühle und eine riesige alte Eiche.

Nach gefahrenen 17 km wird Leuben erreicht. Hier endet an einem Radknotenpunkt der Ketzerbachtalweg.

Es kann auf der Radroute Elbe-Mulde-Weg über Schleinitz zur Freiberger Mulde in Döbeln oder in die andere Richtung zum Elberadweg nach Zehren geradelt werden.

Anforderungen:

Diese Tour beginnt im Tal der Mulde und führt von Nossen bis zur Brücke über die A 14 auf dem Kronberg mit 12% steil bergan, danach geht es auf ruhigen Nebenstraßen über Ilkendorf nach Radewitz. Hier der Abstecher immer bergan auf teils schwieriger Wegstrecke zur Radewitzer Höhe. Belohnt wird der Radler mit einem Panoramablick an diesem geschichtsträchtigen Ort. Es geht wieder zurück nach Radewitz und auf asphaltierten Nebenstraßen über Saultitz, Raußlitz, Oberstößwitz nach Pinnewitz. Im landschaftlich reizvollen Tal des Ketzerbaches geht es nach Ziegenhain. Bis Leuben weiter auf asphaltierten Nebenstraßen und gut zu befahrenden Wander-wegen ohne große Höhenunterschiede.

Besonderheiten:

Diese Radtour ist in beiden Richtungen mit Radwegweisern ausgeschildert. Es erfolgen Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Zielortangaben mit Kilometernen-nungen. An besonderen Knotenpunkten informieren Hinweis- und Orientierungstafeln.

Text: Hans-Jochen Gramann (Kreisradwegewart)

Dauer: 1:45 h
Länge: 17 km
Schwierigkeit: mittel

Tourenkarten, Tourenbeschreibungen, Tourendaten als pdf und GPS Tracks können Sie auf www.elbland.de downloaden.

Wanderwege

Wanderweg Käbschütztal

Dieser Weg beginnt in Mettelwitz und führt von da aus über Käbschütz und Leutewitz nach Görna. Zwischen Käbschütz und Leutewitz passiert man linker Hand den sogenannten "Hexenkessel". Dies ist ein Seitental des Käbschützbaches bei Sornitz. Etwa 2 km kann man hier entlang eines Rinnsales bis zu dessen Quelle wandern.

Die Natur ist hier weitestgehend unberührt. Im Frühjahr bedeckt ein Teppich aus Anemonen den Waldboden. In Leutewitz befindet sich das alte Rittergut welches sich noch bis 1945 im Privatbesitz der Familie Steiger befand.
Der Käbschütztalwanderweg verläuft weitgehend auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn, auf der die Steine des Leubener Porphyrbruches abtransportiert wurden, aber auch die Zuckerrüben des Wilsdruffer Gebietes in die Mügelner Zuckerfabrik. Daran erinnern heute nur noch die zum Teil liebevoll gepflegten Bahnstationen in dem still gewordenen Tal, das nur an einer Stelle von einer Autostraße wird. Mehrere Rastplätze laden zum Verweilen ein.

Er ist begeh- und befahrbar und teilweise ausgeschildert. Er bietet Anbindungen an die überregionale Städteroute und über Zimtberg nach Mertitz die Anbindung nach Lommatzsch.

Dauer: ca. 2,5h
Länge: ca. 12 km
Schwierigkeit: leicht

 

Wanderweg Ketzerbachtal

Dieser Weg beginnt in Nossen und führt von da aus in das Muldental. In Nossen laden vor allem das Schloss und die nahegelegene Klosterruine Altzella mit dem angeschlossenen Klosterpark zu einem Besuch ein. Der Weg führt über Ilkendorf nach Radewitz, direkt zur Radewitzer Höhe, einem Schauplatz des 7-jährigen Krieges. Die 305 m hohe Kuppe ist von einem Wäldchen bedeckt.

Oben angelangt steht man bald vor einem monumentalen Grabmal, das bis zu den Baumwipfeln aufragt. Davor ist die schlanke Statue eines säenden Bauern aufgestellt. Bei klarem Wetter wird der Wanderer mit einem herrlichen Rundblick belohnt.
Der Weg geht weiter nach Saultitz. Auf dem dortigen Milschschafehof werden Schafe zur Milchgewinnung gehalten. Eine kleine aber zweckmäßig eingerichtete Hofkäserei und ein gemütlicher Hofladen sind in das Ensemble des sächsischen Dreiseitenhofs integriert.
Der Ketzerbachtalweg führt den Wanderer nun weiter über Oberstößwitz und Pinnewitz bis nach Ziegenhain, anschließend über Graupzig und Eulitz nach Leuben. Der malerische Ketzerbach teilt Graupzig in die früheren Teile Neu- und Niedergraupzig. Ein durch ein Wehr im Ketzerbach gespeister Mühlgraben versorgt die Niedermühle, eine noch heute funktionstüchtige Wassermühle, mit Energie.

Der Ketzerbachtalwanderweg bietet hervorragende Fernsichten auf die Lommatzscher Pflege sowie ruhige Abschnitte im Ketzerbachtal mit stillen Rastplätzen wie in Eulitz an der Graupziger Mühle.

Dauer: ca. 4h
Länge: ca. 20 km
Schwierigkeit: leicht